Tauchen in der Karibik

Kristallklares Meer, weiße endlose Sandstrände, Palmen im Überfluss und das ganze Jahr locken milde Temperaturen – so beschreibt sich generell das Urlaubsparadies der Karibik. Mit der Karibik ist eine Region gemeint, die von Sommer, Sonne, Strand und Lebenslust geprägt ist. Aber nicht nur das, in der Karibik finden Taucher eine traumhafte Unterwasserwelt. In der Tiefe genießen Taucher ein ständiges Wechselspiel der Farben, wenn die bunten Meeresbewohner ihre Kreise ziehen. Es ist fast wie auf einem großen Abenteuerspielplatz, der dem Taucher mit exotischen Augenweiden herrliche Momente beschert. In der Unterwasserwelt ist der Mensch stets nur ein Besucher, der die fantastischen Naturschätze, die von Mutter Natur poliert und geformt wurden, bewundern darf. Zu erkunden gibt es Schluchten, Höhlen, Steilwände, Klippen, Sandbänke oder bunte Korallenformationen, wie sie kaum wo anders auf der Welt zu sehen sind. Wer die Karibik als Tauchdestination aufsucht, kann den unglaublichen Nervenkitzel des Drift Tauchens erleben. Beim Reef Diving kommt es zu einer Sicht von etwa 30 Metern. Wall Tauchen ist für erfahrene Taucher ein grandioses Erlebnis die Unterwasserwelt zu entdecken. Die vielen Riffe, von denen es in der Karibik nur so wimmelt, haben viele unachtsame Kapitäne bereits in die Tiefe gerissen. Beim Wracktauchen treffen die Taucher auf Schiffe, die von 9 bis 90 Metern reichen. Abenteuerlich und unvergesslich ist ein Hai-Tauchgang – der für jede Menge Adrenalin-Ausstoß sorgt.

Die fünf populärsten Tauchgebiete in der Karibik

Curacao

Curacao bietet für die Taucher sehr viel Abwechslung. Profis wissen bereits sehr lange die Vorzüge von Curacao zu schätzen. Auf Tauchanfänger warten flache und leicht zugängliche Regionen, von ein bis zwei Metern tiefe. Hier gibt es Hirnkorallen. Seeigel, weiche Korallenformationen und eine Vielzahl an tropischen Fischen. In der Region Harry´s Hole leben viele kleine bunte Fischarten, die für Tauchanfänger ein traumhaftes Erlebnis eröffnen.

Curacao bietet aber auch für Profis sehr gute Tauchmöglichkeiten. Ab einer Tiefe von 5 Metern erblickt der Taucher gigantische Kolonien an Feuerkorallen und Elchgeweihkorallen. Wer sich in weitere tiefen ab 10 Meter begibt, erhält Einblicke in die Unterwasserflora. Zu einem der spektakulärsten Tauchgebiete gehört Mushroom Forest. Die Region bietet Entdeckungstouren, die mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Ein Highlight findet jedes Jahr zwischen dem 5. und 10. September wie 5. und 10. Oktober statt. Dies ist die Zeit, in der sich die Korallen fortpflanzen und ein atemberaubendes Schauspiel für Taucher abgeben.

Anreise:
Wöchentlich fliegen mehre Fluggesellschaften ab Frankfurt, Amsterdam, Wien oder Zürich die Insel an.

Tauchen auf Saba

Saba nennt sich die kleinste bewohnbare Insel der Niederländischen Antillen. Es gibt den Saba-Park, der seit 1987 geschützt ist. Dort gibt es 30 verschiedene Tauchplätze, die mit Bojen gekennzeichnet sind. In der Tiefe erblickt der Taucher atemberaubende Fischschwärme. Die Riffe geben einen hervorragenden Schutz an, sodass Stachelrochen, Makrelen, Ammenhaie, Barrakudas, Schildkröten sowie Zeckenbarsche beobachtet werden können.

Ein Highlight auf Saba ist ein Tauchgang zu den sogenannten Pinnacles. Dies sind Felsnadeln, die bis zu 30 Meter in die Tiefe reichen. Bekannte Tauchplätze sind Twilight Zone, Third Encounter und Outer Limits.

Die Tauchplätze sind in etwa 10 bis 20 Minuten mittels einer Bootsfahrt aus vom Hafen von Saba aus zu erreichen. Die Tauchgebiete bieten viel Abwechslung, sodass ein Tauchurlaub von 14 Tagen eigentlich noch zu kurz erscheint.

Tauchen in der Region Bahamas

Die Bahamas bestehen aus rund 700 Inseln, die mit einer fantastischen Unterwasserwelt begeistern. Es besteht ein Geflecht aus Flachwasser, Buchten, Riffe und Tiefsee. So finden Anfänger und Profis auf den Bahamas die perfekte Kulisse für einen Tauchgang. Hier befindet sich das drittgrößte Barriereriff der Welt. In den Gewässern der Bahamas können Taucher alles Erdenkliche erleben. Vom Tiefseetauchen bis Nachttauchen über Steilwandtauchen ist alles vorhanden, was das Herz des Tauchers höher schlagen lässt.

Tipp:
Tauchkreuzfahrten bieten dem Taucher besonders im Gebiet der Bahamas herrliche Möglichkeiten. Lange Anfahrten zu den Tauchgebieten entfallen und Taucher können somit viele atemberaubende Einblicke gewinnen.

Cayman Island

Cayman Island ist der Ursprung des Tauchtourismus. Vor knapp 50 Jahren wurden hier die ersten Tauchgänge angeboten. Viele Marineparks und Schutzzonen bieten dem Taucher eine abenteuerliche Reise durch die Unterwasserwelt. Einige Gebiete können direkt vom Land aus erreicht werden. Für andere Plätze erfordert es eine kurze Bootsfahrt. Insgesamt gibt es hier mehr als 300 Tauschplätze, die für alle Anforderungen das Richtige bieten. Der Naturschutz prägt hier auch das Tauchverhalten, welches besagt, dass es gänzlich verboten ist, mit Handschuhen zu tauchen. Die Tauchplätze bieten generell eine weite Sicht. Es gibt fast das komplette Angebot karibischer Unterwasserbewohner zu bestaunen. Der bekannteste Tauchplatz ist der Bloody Bay Wal. Es ist eine Steilwand, die sich über mehrere Kilometer an der Westküste entlang schlängelt. Adlerrochen, Riffhaie oder Schildkröten finden hier ihre Nahrung. Mit etwas Glück kann sogar ein Hammerhai den Weg des Tauchers kreuzen.

Highlight:
In Grand Cayman gibt es Ausflüge mit Tiefseebooten. Die kleinen U-Boote tauchen bis in eine Tiefe von 300 Metern und eröffnen bewegende und unvergessliche Einblicke, welche Bewohner tatsächlich in der Tiefe des Meeres leben.

Tauchen in Grenada

Von Grenada aus sind alle Tauchplätze nur mit dem Schiff erreichbar. Dafür gibt es wundervolle Einblicke in die Unterwasserwelt. Flache Korallengärten, unberührte Riffe, harte und weiche Korallen, Gorgonien und Schwämme sorgen für faszinierende Aussichten. Unter den Lebewesen befinden sich: Seepferdchen, verschiedene Rifffische, Critter oder auch grüne Moränen. Nahezu an jedem Tauchplatz gibt es Langusten, Schildkröten oder Hammerhaie. In der Region ist Wracktauchen besonders populär. 14 Wracks liegen verborgen in der tiefe des Meeres und locken viele Taucher an. Ein bekanntes Wrack ist die Bianca C. Es handelt sich dabei um ein 200 Meter langes Kreuzfahrtschiff, welches 1961 n eine Tiefe von 50 Metern sank. Am vorderen Mast sind zu jeder Zeit Makrelen, Adlerrochen und Sardinen zu erkennen.

Highlights:
In den Gewässern von Grenada gibt es einen Skulpturenpark. Jason de Caires-Taylor hat diesen Skulpturen Park errichtet und damit eine wunderbare Heimat für Unterwasserbewohner geschaffen. Zwischen zwei und acht Meter Tiefe können die Taucher die Kunstwerke bewundern.

Wrack Tauchen um Grenada

An den Tauchplätzen, wo sich das Wrack Bucaneer und Shakem befindet, ist die Strömung nur leicht und bietet allen Taucher wundervolle Einblicke. Vorsicht ist beim Tauchen nach den Wracks geboten, die sich zur atlantischen Seite hin befinden. Dort ist die Strömung zeitweise sehr stark ausgeprägt, sodass sich nur erfahrene Taucher in dieses gebiete begeben sollten.

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